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FR„Versuche ein kleines Experiment. Schließe deine Augen und sage zu dir selber: „Ich frage mich, was mein nächster Gedanke sein wird.“ Sei dann sehr wachsam und warte auf den nächsten Gedanken. Sei wie eine Katze, die vor einem Mauseloch auf der Lauer liegt. Welcher Gedanke wird aus diesem Mauseloch kommen? Versuche es jetzt.“ (aus Jetzt! Die Kraft der Gegenwart von @eckharttolle)
Diese Textstelle habe ich schon vor Jahren gelesen. Ich habe es auch kurz ausprobiert und geschmunzelt, weil es mir tatsächlich eine kurze Denkpause verschafft hat.
Doch momentan experimentiere ich öfter mit meinen Gedanken, vor allem in herausfordernden Situationen, zum Beispiel beim Zahnarzt. Den Fokus auf das mentale Geschehen zu lenken, hilft mir, für Ruheinseln im Kopf zu sorgen und somit im gegenwärtigen Moment zu bleiben. Anstatt von meinen Gedanken überwältigt zu werden, beobachte ich sie einfach. Durch den Blick nach innen nehme ich meine Körperreaktionen intensiver wahr und erinnere mich, dass ich meinen Atem als Anker nutzen kann, wenn es in mir ungemütlich wird.
Das Spannende ist, dass sich so manchmal lange Zeit Stille in mir ausbreitet und dann wieder ertappe ich mich erst eine ganze Weile später, dass ich schon wieder von einem dicken Gedankenstrudel mitgerissen worden bin.
Du siehst, es ist keineswegs so, dass ich jetzt immer völlig gedankenfrei durchs Leben schwebe. Ganz und gar nicht. Doch durch diese bewusste Praxis habe ich gelernt, meine Gedanken mit mehr Abstand zu betrachten und mich nicht mehr unbewusst und konstant von ihnen beherrschen zu lassen.
Hast du das Experiment mitgemacht? Wenn ja, dann lass mich super gerne wissen, was bei dir passiert ist!
Sonnigst,
Deine Kathrin ☀️
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