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3SUnsere #Kulturzeit feiert ihren 30.! „Dass wir das Ding täglich live stemmen, kommt mir manchmal wie ein Wunder vor“, so die Schweizer Kulturzeit-Moderatorin Nina Mavis Brunner. „Mal hängt 20 Sekunden vor der Moderation ein Beitrag fest, mal bricht die Leitung zum Gast ab oder das Weltgeschehen wirbelt unseren Ablauf mal eben durcheinander.“ Die Zuschauer*innen bekommen davon meistens nichts mit. „Zum Glück sind wir ein eingeschweißtes Team“, so Brunner.
Es seien „viele verschiedene Leute beteiligt, die auf ganz unterschiedliche Art Input bringen“, ergänzt Cécile Schortmann, ARD-Kulturzeit-Moderatorin – und betont auch noch einmal den Partnersender-Gedanken:
„Ich bin immer total froh, Input aus Österreich und aus der Schweiz zu bekommen und doch diesen deutschsprachigen Raum nochmal anders zu erleben.“
Auch die österreichische Kulturzeit-Moderatorin Lillian Moschen unterstreicht den redaktionellen Teamspirit: Es seien „viele Individualisten, wir sind beim Kulturfernsehen, klar. Aber wenn es wirklich um die Sache geht, halten alle zusammen.“
„Zusammenhalten heißt ja nicht, dass wir immer einer Meinung sind“, so Vivian Perkovic vom ZDF. „Es wäre cool, wenn wir diese Art von Zusammenhalt auch auf die Gesellschaft übertragen könnten. […] Das macht eigentlich Zusammenhalt aus: dass er auch was aushält.“
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