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BEKulturstaatsminister Weimer hat Musikschaffende zu einem Musikgipfel ins Kanzleramt eingeladen. Bei dem Treffen ging es um die Folgen des Musikstreamings für Künstler:innen. „Unseren Musikerinnen und Musikern geht es einfach schlecht. Und im gleichen Moment verdienen die Labels und die Streamingkonzerne so viel Geld wie noch nie“, sagt Weimer und wirbt für mehr Gerechtigkeit und Transparenz. „Wir müssen schauen, dass die Verteilmechanismen geändert werden, dass einfach mehr Geld an die Kreativen, an die Künstler, an die Urheber kommt.“
Auch Musiker Herbert Grönemeyer äußerte deutliche Kritik: „Die wahren Player, die es nicht ändern wollen, sind die Plattenlabels“, sagt er. Bei einem zweiten Treffen im ersten Halbjahr 2026 sollen daher auch die Labels und Streamingdienste in den Dialog einbezogen werden.
An dem Austausch mit den Mitgliedern der Akademie für Populäre Musik nahmen neben Grönemeyer auch Christopher Annen (AnnenMayKantereit) und Daniel Grunenberg (Glasperlenspiel) teil. Ebenfalls dabei waren die Musikerin und Hauptsprecherin der Akademie für Populäre Musik Balbina Jagielska (Balbina) sowie die Musikmanagerin Sylvia Kollek.
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