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WADer Hamburger Onlinehändler Galaxus hat vergangene Woche einen neuen Werbeclip veröffentlicht und spielt darin auf die AfD-Vorsitzende Alice Weidel an. Die Partei reagierte darauf empört. Der Hamburger AfD-Chef Dirk Nockemann bezeichnete die Werbung von Galaxus gegenüber dem "Hamburger Abendblatt" als "links-woke Moral-Lektion" und "geschmacklose Anti-AfD-Werbung".
In dem Clip sitzt eine junge Frau vor der Kamera und versucht im Stil des Spiels "Wer bin ich?" den Begriff auf ihrer Stirn zu erraten – "Galaxus". Ihre Fragen gehen in eine politische Richtung, zum Beispiel "Bin ich in manchen Teilen Deutschlands erfolgreicher?" oder "Kennt man mich in letzter Zeit vor allem wegen einer blonden Frau?" Nach ihrer letzten Frage, "Und wählen mich auch Idioten?", rät sie, Alice Weidel zu sein. Die Schauspielerin macht einen Würgereiz nach – und wirkt erleichtert, als sie erfährt, nicht Weidel, sondern Galaxus zu sein.
Im Netz sind die Reaktionen darauf sehr gespalten. Einige nannten den Clip "Propaganda" und kündigten an, zukünftig nicht mehr bei Galaxus bestellen zu wollen. Viele andere feierten dagegen die politische Haltung des Unternehmens.
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